DDSG Schiffslegenden

Legendäre Schiffe auf Donauwellen.


DFS Franz Schubert um 1960:

Der 1913 unter dem Namen „Herzogin von Hohenberg“ und 1934 umgebaute DDSG Dampfer „Franz Schubert“ bei der Anlegestelle Spitz in der Wachau um das Jahr 1960. Das Schiff war bis zu seiner Kassierung am 23.06.1971 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Johann Strauss um 1940:

Der 1913 unter dem Namen „Franz Ferdinand“ gebaute und nach dem Ende der Monarchie auf „Johann Strauss“ umbenannte Dampfer auf einer Fahrt in seinen letzten Dienstjahren. Das Schiff war im 1. Weltkrieg KK. Spitalsschiff und war bis zur Versenkung durch einen Bombentreffer in Linz im Jahre 1945 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Melk um 1938:

Der 1845 unter dem Namen „Sophie“ gebaute und 1938 auf „Melk“ umbenannte DDSG Dampfer in der Bergfahrt durch die Wachau. Das 69,20 Meter lange und 680 PS starke Schiff war bis zu seiner Kassierung im Jahre 1955 für die 1. DDSG im Einsatz und brachte es auf 110 Dienstjahre.

DFS Uranus um 1920:

Der 1916 unter dem Namen „Kaiser Wilhelm II“ gebaute und nach dem Ende der Monarchie auf „Uranus“ umbenannte Expressdampfer in der Bergfahrt bei Theben. Das Schiff war einer von vier baugleichen Dampfern die allen Komfort boten. Es wurde 1935 auf Ölfeuerung umgebaut und war bis zu seiner Kassierung im Jahre 1957 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Wachau um 1905:

Der 1900 unter dem Namen „Turul“ gebaute und 1904 auf „Wachau“ umbenannte Dampfer in der Bergfahrt unterhalb von Dürnstein. Das 58,00 Meter lange und 365 PS starke Schiff wurde für den Lokalverkehr eingesetzt und war bis zu seinem Verkauf im Jahre 1920 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Wien um 1920:

Der 1913 gebaute DDSG Dampfer „Wien“ in der Bergfahrt bei Theben, er war eines von 3 baugleichen Schiffen und wurde im Schnelldienst zwischen Wien und Budapest eingesetzt. Das Schiff war bis zu einer folgeschweren Kollision mit der Reichsbrücke in Wien im Jahre 1936 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Hebe um 1960:

Der 1905 gebaute DDSG Dampfer „Hebe“ in der Talfahrt bei Spitz in der Wachau. Das Schiff diente im 1. Weltkrieg als Wohnschiff des Flottenkommandanten der KK. Donauflottille und war viele Jahre als Lokalschiff in Wien, Oberösterreich und der Wachau im Einsatz. Das Schiff war bis zu seiner Kassierung im Jahre 1970 für die 1. DDSG im Einsatz.

MFS Stadt Wien um 1984:

Das 1939 gebaute DDSG Motorfahrgastschiff „Stadt Wien“ kurz vor dem Anlegen in Spitz an der Donau. Das Schiff war eines von zwei baugleichen Schiffen und das erste Personenschiff der Gesellschaft mit dieselelektrischem Antrieb. Es war im Liniendienst Wien - Linz - Passau - Linz - Wien unterwegs und war für die 1. DDSG bis zu deren Ende im Jahre 1995 im Einsatz.

DFS Marie Valerie um 1900:

Der 1870 gebaute DDSG Dampfer „Marie Valerie“ in der Talfahrt bei Passau. Das Schiff wurde nach der Erzherzogin Marie Valerie Mathilde Amalie von Österreich, einer Tochter des österreichischen Kaiserpaares, die am 22.04.1868 in Ungarn geboren wurde benannt. Das Schiff war bis zu seiner Kassierung im Jahre 1928 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Habsburg um 1936:

Der 1867 unter dem Namen „Fiume“ gebaute DDSG Dampfer „Habsburg“ in der Talfahrt bei Aggstein in der Wachau. Das 580 PS starke Schiff war eines von zwei baugleichen Schiffen und wurde im Jahre 1938 in „Pöchlarn“ umbenannt. Es war bis zu seiner Sprengung durch Kriegseinwirkung im Jahre 1944 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Budapest um 1935:

Das 1912 für die 1. DDSG erbaute Dampfschiff „Budapest“ war eines von drei baugleichen Schiffen die im Schnellverkehr eingesetzt wurden. Das Bild zeigt das Schiff nach dem Ablegen in Spitz um 1935. Das 70 Meter lange Schiff konnte bis zu 1400 Fahrgäste befördern und stand bis zu seiner Kassierung am 02.10.1968 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Linz um 1955:

Der im Jahre 1918 für die 1. DDSG gebaute Personendampfer „Linz“ um 1955. Das Schiff trug ursprünglich den Namen „Laudon“. Durch den Bau einer neuen Schiffsklasse (Feldherrenklasse) wurde 1937 die Namensänderung nötig und zur gleichen Zeit wurde das Vorschiff um zwei Meter verlängert. Das Schiff war bis zu seiner Kassierung im Jahre 1960 für die 1. DDSG im Einsatz.

DFS Aschach um 1935:

Das 1883 gebaute DDSG Dampfschiff „Aschach“ wurde für den Lokalverkehr in der Werft Budapest gebaut und trug ursprünglich den Namen „Solyom“. Ab dem Jahre 1917 trug es den Namen „Aschach“, ab 1926 „Györ“ und ab 1933 abermals „Aschach“. Das Schiff war 49,99 Meter Lang, hatte eine Breite von 10,97 Metern über Galerien und erbrachte eine Leistung von 380 PS indizierte Leistung. Das Schiff sank im Kriegsjahr 1943.

DFS Hildegarde um 1905:

Das 1853 für die 1. DDSG erbaute Dampfschiff „Hildegarde“ wurde in der Schiffswerft Budapest erbaut und war bis 1914 für die Gesellschaft im Einsatz. Das Schiff hatte eine Länge von 64,93 Metern sowie eine Breite von 14,94 Metern über Galerien. Der Antrieb erfolgte durch eine oszillierende Zwillings-Dampfmaschine mit 650 indizierten PS. Der Personendampfer sank im Jahre 1914.

DFS Schönbrunn um 1935:

Das 1912 für die 1. DDSG erbaute Dampfschiff „Schönbrunn“ war eines von drei baugleichen Schiffen die im Schnellverkehr eingesetzt wurden. Nach dem Ende der 1. DDSG wurde der Dampfer von der ÖGEG erworben und in 20.000 freiwilligen Arbeitsstunden wieder fahrbereit gemacht und renoviert. Die „Schönbrunn“ ist heute der letzte aktive Schaufelraddampfer auf der Donau und ist für Linienfahrten, Charter- und Eventfahrten noch immer im Einsatz.

MFS Stadt Passau um 1955:

Das 1940 gebaute DDSG Motorfahrgastschiff „Stadt Passau“ auf einer Linienfahrt in der Wachau. Das Schiff war eines von zwei baugleichen Schiffen und das zweite Personenschiff der Gesellschaft mit dieselelektrischem Antrieb. Es war im Liniendienst Wien - Linz - Passau - Linz - Wien unterwegs und war für die 1. DDSG bis zu deren Ende im Jahre 1995 im Einsatz.

DFS Leda um 1925:

Das 1884 für die 1. DDSG erbaute Dampfschiff „Leda“ wurde in der Schiffswerft Budapest erbaut und war bis 1939 für die Gesellschaft im Einsatz. Das Schiff hatte eine Länge von 55,47 Metern sowie eine Breite von 10,97 Metern über Galerien. Der Antrieb erfolgte durch eine oszillierende Compound Maschine mit 380 indizierten PS. Im Jahre 1939 wurde das Schiff verkauft, auf den Namen „Demös“ umgetauft und sank 1951 durch Mineneinwirkung.

TFB Delphin um 1975:

Das in der UDSSR erbaute Tragflügelboot „Delphin“ wurde im Jahre 1968 von der Ersten DDSG in Betrieb genommen. Das Schiff wurde für den Schnellverkehr auf der Strecke von Wien nach Melk und retour aber auch für die Destination von Wien nach Deutsch Altenburg und retour eingesetzt. Das Tragflügelboot bot circa 70 Personen Platz und erreichte eine Reisegeschwindigkeit von etwa 60 Stundenkilometer. Die Motorleistung betrug 1200 PS.

MFS Wachau 2010:

Das 1975 gebaute DDSG Motorfahrgastschiff „Wachau“ in Ausführung eines Rondos nach dem Ablegen in Spitz. Das Schiff trägt seinen Namen nach der gleichnamigen Region zwischen Melk und Krems. Das Schiff wurde nach dem Ende der 1. DDSG von der DDSG Blue Danube übernommen und ist im Lokalverkehr in der Wachau und als Charter und Eventschiff noch immer im Einsatz.

DFS Schönbrunn 2010:

Das 1912 für die 1. DDSG erbaute Dampfschiff „Schönbrunn“ war eines von drei baugleichen Schiffen die im Schnellverkehr eingesetzt wurden. Nach dem Ende der 1. DDSG wurde der Dampfer von der ÖGEG erworben und in 20.000 freiwilligen Arbeitsstunden wieder fahrbereit gemacht und renoviert. Die „Schönbrunn“ ist heute der letzte aktive Schaufelraddampfer auf der Donau und ist für Linienfahrten, Charter- und Eventfahrten noch immer im Einsatz.

Melk Schiffstation um 1960:

Die um 1955 erbaute Schiffstation der Ersten DDSG in Melk diente bis zum Ende der Gesellschaft im Jahre 1995 zur Abwicklung des Linienverkehrs auf der Strecke Wien - Passau - Wien und für Sonderfahrten. Das Gebäude verlor im Anschluss seine Bedeutung und hat zurzeit (2013-2016) keine Verwendung mehr für die Passagierschifffahrt.

Angaben und Daten zu Bild und Text:

Bilder (21 Stück): © 1900-2010 / 2016 Web optimiert Unbekannte Quellen
Erste DDSG
Gerhard Weckauf
Zusammenstellung: 2016 K.A. Gerhard Weckauf
Text: © 2016 K.A. Gerhard Weckauf

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