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DS-2013-Donauhochwasser

Ein Jahrhunderthochwasser an der Donau.

Erst elf Jahre zurück liegt das letzte Jahrhunderthochwasser, als sich die gewaltigen Wassermassen der Donau ihren Weg durch die Orte entlang ihrer Ufer bahnten. In der Zwischenzeit wurden viele Hochwasserschutzbauten errichtet um die Menschen und ihr Hab und Gut zu schützen. Doch nach tagelangen Regenfällen ereilte 2013 die Bewohner an der Donau sowie in vielen anderen Teilen des Landes das gleiche Schicksal.
Ganze Landstriche wurden in diesen schlimmen Tagen Opfer dieses neuerlichen Hochwassers und viele Menschen standen erneut vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Überflutung in der Altstadt von Melk begann am 3. Juni und stieg bis in die Nacht vom 4. auf den 5. Juni weiter an. Emmersdorf und viele andere Orte am großen Strom versanken ebenfalls in den Wassermassen des Stromes. Der Pegelstand in Kienstock in der Wachau erreichte seinen Höchststand am 4. Juni um cirka 13:45 mit einer Höhe von über 10,75 Metern. Diese Höhe liegt um nur 14 cm unter dem Höchstwert von 2002.
In Korneuburg erreichte die Flut ihren Höchststand am 5. Juni mit über 7,90 Metern und einen Durchfluss von über 10.000 m3 in der Sekunde. Dieser Pegelwert ist um einige Zentimeter höher als jener im Jahr 2002. Allein in Niederösterreich wurden 1 Million Sandsäcke zur Sicherung von Häusern und Dämmen bereitgestellt.
Wien wurde dank der Neuen Donau, die als Entlastung für hohe Wasserstände der Donau angelegt wurde vom Hochwasser verschont. Jedoch wurden die Lokale an der Neuen Donau, die sich in einer Hochwassergebietszone befinden zum teil unter Wasser gesetzt. Auch der Donaukanal trat am 5. Juni an einigen Stellen über die Ufer.
In Wien Nussdorf saßen auf dem niederländischen Kabinenschiff „Filia Rheni“ über einhundert Fahrgäste und die Schiffsbesatzung fest. Nach der Einstellung der Schifffahrt am 1. Juni stieg das Wasser zu schnell an, um gefahrlos das Land zu erreichen und so wurden die Passagiere am 6. Juni von der Feuerwehr mit Hilfe einer Pontonbrücke von Bord gebracht.

Unsere Bilderserie zeigt die Entwicklung vom Beginn des Hochwassers am 31.05.2013, als die Schleusenanlagen gesperrt und die Schifffahrt am darauf folgenden Tag eingestellt wurde, bis zum Ende der Flut und der Wiederaufnahme der Personenschifffahrt.

 

Bildergalerie DS-2013-Donauhochwasser:

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DS-2013-Donauhochwasser (Bilder 001-030):

DS-2013-Donauhochwasser (Bilder 031-060):

DS-2013-Donauhochwasser (Bilder 061-090):

DS-2013-Donauhochwasser (Bilder 091-120):

Angaben und Daten zu Bild und Text:

Bilder (120 Stück): © 2013 Web optimiert Gerhard Weckauf
Zusammenstellung: 2013 K.A. Gerhard Weckauf
Text: © 2013 K.A. Gerhard Weckauf
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