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DS-2013-Burgruine-Aggstein

Die Sagenumwobene Burgruine in der Wachau liegt auf einem 150 Meter langen Felsriff in Ost- Westrichtung und erhebt sich 300 Meter über die Donau. Die beiden Enden werden durch hohe Felsköpfe begrenzt. Der kleinere davon trägt den Namen „Bürgel“ und der größere, auf dem die Hochburg errichtet wurde, den Namen „Stein“. Im Bereich der großen Freifläche vor der Burg lag früher die ausgedehnte, einst durch einen mächtigen Halsgraben geschützte Vorburg.
Die ältesten Mauerreste der Burganlage gehen in die Zeit um 1200 zurück. Im Jahre 1226 wird die Burg erstmals im Zusammenhang mit „Perchtold von Achstein“ erwähnt. Das Ministerialgeschlecht der „Kuenringer“ war lange Zeit mit der Geschichte von Aggstein eng verbunden, bis es im 14. Jahrhundert ausstarb.
Im Jahre 1429 wird „Jörg Scheck vom Wald“ von „Herzog Albrecht V.“ mit der Herrschaft Aggstein belehnt. Albrecht verpflichtete ihn zum Wiederaufbau der verfallenen Burg und zur Sicherung der Donauschifffahrt. 1438 bekam Scheck von Wald das Mautrecht für flussaufwärts fahrende Schiffe. Im Gegenzug musste er für die Erhaltung der Treppelwege, auf denen die Schiffe flussaufwärts gezogen wurden, sorgen. Im Laufe der Zeit wurde er ein Raubritter, indem er die Schiffe auf der Donau ausraubte.
Die Burg wurde 1463 von „Georg von Stain“, einem weiteren späteren Raubritter belagert. Er besiegte „Scheck von Wald“ und übernahm die Burg als Pfand, da der Herzog Geldschulden bei ihm gehabt haben soll. Er wurde 1476 von „Ulrich Freiherr von Graveneck“ vertrieben, der in den Jahren 1476 bis 1477 die Burg beherrschte, bis auch er zur Aufgabe der Burg gezwungen wurde.
1477 übernahm Herzog „Leopold III.“ die Burg selbst und besetzte sie mit Pächtern und Pflegern, um damit die Plünderungen zu beenden Während der ersten Türkenbelagerung Wiens wurde die Burg von Osmanen niedergebrannt aber neuerlich aufgebaut.
Im Jahre 1606 wurde „Anna von Polheim und Parz“ Besitzerin der Burg und führte einige Renovierungsarbeiten durch. Nach ihrem Tod verfällt die Burg zur Ruine.
Durch die heutigen Besitzer, den „Grafen von Seilern und Aspang“, erfolgten 2003 bis 2004 umfassende Revitalisierungsarbeiten und der Ausbau zum Topausflugsziel an der Donau.

 

Bildergalerie DS-2013-Burgruine-Aggstein:

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DS-2013-Burgruine-Aggstein (Bilder 001-030):

DS-2013-Burgruine-Aggstein (Bilder 031-060):

Angaben und Daten zu Bild und Text:

Bilder (60 Stück): © 2013 Web optimiert Gerhard Weckauf
Zusammenstellung: 2013 K.A. Gerhard Weckauf
Text: © 2013 K.A. Gerhard Weckauf
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